Doch noch Koalas kuscheln?

Ich muss zugeben, dass wir ziemlich enttäuscht waren, dass wir keine Koala’s mehr kuscheln konnten. Jeder sagte, dass wir deswegen unbedingt nach Magnetic Island müssen, aber das ließ sich dann nicht mehr ändern. Mir kam allerdings kurz der Gedanke, am nächsten Tag nochmal hinzufahren. Allerdings war die Fähre nicht unbedingt günstig, sodass ich mir das ganz schnell wieder aus dem Kopf schlug. Trotzdem wollten wir gerne einen Koala streicheln und googleten was das Zeug hielt. Und wir fanden tatsächlich einen Park auf unserer Route, in dem man mit Koala’s und Wombat’s kuscheln und Bilder machen konnte – Sanctuary Billabong.

Den Vlog findet ihr hier! 🙂

Der Park war nur ca. 20 km von Townsville entfernt und direkt am Highway. Am Eingang wurden wir direkt mit Insektenspray begrüßt, womit wir uns selbstverständlich vorbildlich einsprühten. Der Park war allgemein sehr klein und beherbergte Koalas, Kängurus, Wombats, Aligator und Dingos. Die Känguru’s liefen frei im Park herum und ließen sich von den Besuchern füttern. Außerdem gab es ein Kängurugehege, in das man gehen konnte, um die Kängurus zu streicheln.

Der Park war sehr naturbezogen aufgebaut und man hatte den Eindruck mitten im Bush zu stehen. Leider kostete der Eintritt pro Person 37 $ und wenn man ein Bild mit einem Koala auf dem Arm machen wollte, zusätzlich 30 $. Das war es uns letztendlich nicht wert. Außerdem wurden die Tiere mehrmals täglich aus dem Schlaf gerissen, um süße Bildchen mit den Touris zu machen. Das tat mir schon leid. Wir sind dann mit einer Pflegerin in ein Koalagehege gegangen und konnten selbst Bilder machen, während der Koala auf seinem sicheren Baum saß. Das war definitiv die stressfreiere und günstigere Alternative. Im Park sahen wir das erste Mal Dingos. Ich würde die am liebsten sofort mitnehmen. Und wieder stelle ich mir die Frage, was ein Tier, das sowieso quasi vor der Tür frei herumläuft, in einem Gehege zu suchen hat.

Koalagehege
Kängurugehege
Dingo

Im Allgemeinen waren wir bereis nach 20min mit dem Park fertig und hörten uns anschließend ein paar Storys der Pfleger an.

Weiter ging der Trip dann Richtung Airlie Beach, eine Stadt, die uns auch unzählige Male empfohlen wurde. Auf dem Weg dahin, schauten wir uns kurz Ayr an, wo nicht viel los war, denn es war Sonntag. Weiter ging es dann nach Bowen, wo eine Riesenmango stand. Am Strand von Bowen gingen wir am Wasser spazieren und genossen die Ruhe.

Bowen Beach
Muschelsammlung 😀
Riesenmango

Nach 275 km kamen wir dann endlich in Airlie Beach an. Leider wandelten sich die Empfehlungen in eine sehr hohe Erwartung, wodurch wir etwas enttäuscht wurden. Wir schauten uns alles nur sehr oberflächlich an, da auch hier sonntags nicht besonders viel los war. Dabei fiel uns auf, dass die Lagune abgesperrt war und sogar von Securitymännern bewacht wurde. Wir dachten uns erst nichts dabei, bekamen dann aber mit, dass dort am vorherigen Tag ein Mann mit seinem Sohn ertrunken sei. Es stellte sich heraus, dass der Mann nicht schwimmen konnte und trotzdem mit seinem Kind, was keine Schwimmflügel trug, ins tiefe Wasser ging.

Eigentlich wollten wir uns den Strand auf der anderen Seite der Stadt angucken, der atemberaubend schön sein sollte. Leider war der Teil für das Festival gesperrt, was eine Woche später stattfinden sollte.

Wir schauten uns nach einem Campingplatz um, fanden direkt einen in der Stadt und fuhren hin. Leider war der total überfüllt, sodass wir uns doch einen anderen suchen mussten. Etwas außerhalb fanden wir einen wesentlich schöneren Campingplatz, auf dem wir voraussichtlich zwei Tage verbringen wollten. Der Campingplatz hatte eine große Outdoorküche, Pool, Strom, super Wlan, heiße saubere Duschen und Waschmaschinen. Wir haben uns dort richtig wohl gefühlt und ich bin der Meinung, dass das der beste Platz von allen war, die wir bisher gesehen haben. Man konnte die Stadt und den nächsten Laden zu Fuß erreichen, sodass Else das erste Mal einen Tag stehen durfte.

Wir genossen jeden einzelnen Moment auf dem Campingplatz und ich konnte nach langem alle noch ausstehenden Videos bearbeiten und hochladen. Zu dem Zeitpunkt, lebten wir noch gar nicht allzu lange im Auto und doch lernten wir zu schätzen, was für uns normalerweise total selbstverständlich ist – Duschen, Strom, Wlan, warme Mahlzeiten, etc.

Etwas was uns noch empfohlen wurde, sind die Whitsunday Islands, die von Airlie Beach gut zu erreichen sind und da buchten wir uns selbstverständlich für den nächstmöglichen Tag eine Tagestour. Dazu gibt’s dann im nächsten Post mehr. 🙂

Hier der Vlog zu Airlie Beach! 🙂



Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s